Drucker fürs Homeoffice: was die Stiftung Warentest zeigt

Laser oder Tinte, Schwarzweiß oder Farbe, mit oder ohne Scanner: Drei Fragen führen zum passenden Drucker. Dazu die 18 Neuzugänge aus dem Drucker-Test vom Juli 2026, alle Schwarzweiß-Laser mit Scanner aus der Datenbank und eine Rechnung, wie lange Toner und Tinte reichen.

315Drucker in der Datenbank
18neu im Juli 2026
3 Fragenzum richtigen Gerät
9getestete Modelle bei Amazon
Transparenz: Diese Seite wertet den frei zugänglichen Teil des Drucker-Tests der Stiftung Warentest (Stand 22.07.2026), die frei sichtbaren Angaben der Ergebnistabelle sowie Hersteller- und Händlerangaben aus. Wir testen nicht selbst und nennen keine Noten, sie sind bei test.de kostenpflichtig. Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links: Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen, für dich entstehen keine Mehrkosten. Den aktuellen Preis siehst du bei Amazon.

Im Homeoffice ist der Drucker das Gerät, über das man am wenigsten nachdenken möchte. Er soll einfach funktionieren, wenn der Vertrag unterschrieben, die Steuererklärung ausgedruckt oder das Arbeitsblatt fürs Kind fertig werden muss. Genau deshalb lohnt der Blick vor dem Kauf: Die Preisspanne ist laut Stiftung Warentest riesig, von unter 100 bis weit über 1.000 Euro, und die Folgekosten für Tinte und Toner unterscheiden sich zwischen den Modellen enorm.

Die Stiftung Warentest führt eine laufend erweiterte Drucker-Datenbank. Wir erklären die drei Kauffragen, zeigen, welche Geräte im Juli 2026 neu dazugekommen sind, und kennzeichnen bei jedem vorgestellten Drucker, ob genau dieses Modell in der Datenbank steht. Unseren ausführlichen Beitrag zum Brother DCP-L2627DWE findest du auf einer eigenen Seite.

Die erste Frage: Laser oder Tinte?

Die Stiftung Warentest fasst es knapp zusammen: Wer Wert auf gestochen scharfen Textdruck legt oder nur selten druckt, ist mit einem Laser gut beraten. Wer brillante Fotodrucke will, setzt auf einen Tintendrucker. Dahinter stecken handfeste Unterschiede im Alltag.

LaserTinte (Patronen)Tinte (Tank)
Textsehr scharf, wischfestgut, bei Normalpapier teils weichergut
Fotosungeeignet bis mäßiggut bis sehr gutgut
Seltenes Druckenunproblematisch, Toner trocknet nicht einDüsen können eintrocknenDüsen können eintrocknen
Folgekosten Textniedrigoft hochsehr niedrig
Anschaffungmittelniedrighöher
AbfallKartuschen, meist mehr Materialviele kleine PatronenFlaschen, laut Stiftung Warentest am wenigsten
Beispiele untenBrother DCP-L2627DWE, Canon LBP246dw IIHP DeskJet 4320Epson ET-2876, ET-3956

Ein unterschätzter Punkt ist das Eintrocknen. Wer zwei Wochen nicht druckt, bekommt bei vielen Tintendruckern zuerst ein Reinigungsprogramm, das selbst Tinte verbraucht. Toner ist ein Pulver und hat dieses Problem nicht. Für das typische Homeoffice mit unregelmäßigen Druckaufträgen spricht deshalb viel für einen Laser, sofern keine Farbe gebraucht wird.

Umgekehrt hat die Stiftung Warentest bei der Umweltbilanz festgestellt, dass Laserdrucker mit und ohne Scanner beim Materialaufwand meist schlechter abschneiden als Tintendrucker. Am besten sind Tintendrucker, die aus Flaschen oder Beuteln nachgefüllt werden. Positiv bewertet die Stiftung außerdem, wenn Druckkopf und Resttintenbehälter selbst gewechselt und als Ersatzteil nachgekauft werden können.

Die zweite Frage: Schwarzweiß oder Farbe?

Die meisten Homeoffice-Ausdrucke sind schwarzweiß: Rechnungen, Lieferscheine, Verträge, Formulare. Ein Schwarzweißgerät ist laut Stiftung Warentest günstiger und kompakter als ein Farb-Multifunktionsdrucker. Farbe lohnt sich, wenn regelmäßig Präsentationen, Grafiken, Schulmaterial oder Fotos anfallen. Wer nur selten etwas Farbiges braucht, kann es auch im Copyshop oder per Fotoservice drucken lassen und zu Hause beim Schwarzweiß-Laser bleiben.

Farblaser sind ein Sonderfall: Sie drucken Grafiken und Text in Farbe sauber und trocknen nicht ein, sind aber größer, teurer in der Anschaffung und für Fotos weniger geeignet als Tinte. In der test.de-Datenbank stehen mehrere Farblaser von Brother, Canon, HP, Kyocera und Xerox.

Die dritte Frage: Nur drucken oder auch scannen und kopieren?

Ein Multifunktionsgerät (bei der Stiftung Warentest: Drucker-Scanner-Kombi) druckt, scannt und kopiert. Für das Homeoffice ist das fast immer sinnvoll, weil Belege, Ausweise und unterschriebene Verträge digitalisiert werden müssen. Ein reiner Drucker ist kleiner und günstiger. Wer gelegentlich scannt, kommt auch mit dem Smartphone und einer Scan-App aus.

AusstattungWofürWer sie braucht
Duplex (beidseitiger Druck)spart Papier, Verträge wirken ordentlicherfast alle, heute meist Standard
Automatischer Vorlageneinzug (ADF)mehrseitige Dokumente ohne Umblättern scannen und kopierenwer Verträge, Steuerunterlagen oder Akten digitalisiert
LAN-Anschlussstabiler als WLAN, wichtig im Büro mit mehreren NutzernDrucker steht am Router oder Switch
FaxBehörden, Arztpraxen, Kanzleiennur wenige Homeoffice-Nutzer
Touchscreenbequemere Einrichtung und Kopierfunktionenwer viel am Gerät selbst bedient
A3-DruckPläne, PlakateSpezialfälle, einige Farbtintendrucker können es

Laut test.de sind solche Ausstattungsmerkmale in der Datenbank gratis abrufbar, erst die Noten kosten Geld. Das ist praktisch: Du kannst nach Duplex oder Vorlageneinzug filtern, bevor du dich für die Freischaltung entscheidest.

So prüft die Stiftung Warentest Drucker

Die Drucker-Datenbank der Stiftung Warentest umfasst 315 Laser- und Tintenstrahldrucker, davon sind laut test.de derzeit 215 lieferbar (Stand 22.07.2026). Im Juli 2026 kamen 18 neue Geräte hinzu, darunter 14 gute. Das günstigste neue Modell kostet laut test.de rund 50 Euro, die besten haben sehr niedrige Druckkosten. Vertreten sind reine Drucker und Multifunktionsgeräte aller wichtigen Marken, die Noten reichen von gut bis ausreichend.

Geprüft wird gemeinsam mit Verbraucherorganisationen aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Spanien. Die Geräte werden anonym im Handel gekauft. Fachleute begutachten Druck-, Scan- und Kopierqualität mit Text-, Grafik- und Fotovorlagen, messen die Zeiten, prüfen Licht- und Wasserbeständigkeit der Drucke und bewerten die Handhabung. Um die Druckkosten zu ermitteln, drucken sie reihenweise Patronen und Kartuschen leer.

Reine Drucker erhalten fünf Gruppenurteile: Drucken, Tinten- oder Tonerkosten, Handhabung, Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften. Bei den Kombigeräten kommen Kopieren und Scannen hinzu. Wichtig für den Vergleich: Im März 2023 hat die Stiftung Warentest ihre Prüfungen überarbeitet. Seitdem werden die Druckkosten mit den kleinsten statt den größten Patronen berechnet, und die Gewichtungen wurden angepasst. Noten neuerer Drucker sind daher nicht direkt mit denen der vor 2023 geprüften Modelle vergleichbar. Achte in der Tabelle deshalb auf das Untersuchungsprogramm, etwa „3/2023“ oder „9/2025“.

Die 18 neuen Drucker vom Juli 2026

Diese Geräte hat die Stiftung Warentest im Juli 2026 neu in die Datenbank aufgenommen. Die Modellnamen sind frei einsehbar, die Noten kostenpflichtig. Laut test.de sind 14 der 18 gut. Welche das sind, steht im kostenpflichtigen Teil. Die Teilnahme sagt nichts über das Ergebnis aus.

HerstellerModell laut Stiftung WarentestGerätegruppeTechnik
BrotherMFC-J6760DWFarb-MultifunktionsdruckerTinte
BrotherMFC-J6960DWFarb-MultifunktionsdruckerTinte
Canoni-Sensys LBP243dw IISchwarzweißdruckerLaser
Canoni-Sensys LBP246dw IISchwarzweißdruckerLaser
Canoni-Sensys LBP646CdwFarbdruckerLaser
Canoni-Sensys LBP647CdwFarbdruckerLaser
Canoni-Sensys LBP673Cdw IIFarbdruckerLaser
Canoni-Sensys MF664CdwFarb-MultifunktionsdruckerLaser
Canoni-Sensys MF667CdwFarb-MultifunktionsdruckerLaser
EpsonEcotank ET-3950Farb-MultifunktionsdruckerTinte
EpsonEcotank ET-3956Farb-MultifunktionsdruckerTinte
EpsonEcotank ET-4950Farb-MultifunktionsdruckerTinte
EpsonEcotank ET-4956Farb-MultifunktionsdruckerTinte
HPDeskjet 2920Farb-MultifunktionsdruckerTinte
HPDeskjet 2921Farb-MultifunktionsdruckerTinte
HPDeskjet 4320Farb-MultifunktionsdruckerTinte
HPEnvy Photo 7230Farb-MultifunktionsdruckerTinte
HPEnvy Photo 7930Farb-MultifunktionsdruckerTinte

Auffällig ist, wie stark die Neuzugänge zwei Lager bedienen: Canon mit Laserdruckern in Schwarzweiß und Farbe, Epson und HP mit Tintengeräten vom einfachen DeskJet bis zum Fotodrucker. Einige Paare sind laut test.de baugleich und nur unterschiedlich benannt, etwa Epson ET-3950 und ET-3956 oder ET-4950 und ET-4956. Das hilft, wenn eine Variante gerade nicht lieferbar ist.

Schwarzweiß-Laser mit Scanner in der Datenbank

Für das klassische Homeoffice ist ein Schwarzweiß-Laser mit Scanner die häufigste Empfehlung. Diese Modelle haben wir in der test.de-Tabelle in der Gruppe „Schwarzweiß-Multifunktionsdrucker“ mit Lasertechnik gefunden, jeweils mit Untersuchungsprogramm und Handelsstatus laut test.de (abgerufen am 21.10.2026). Einzelne Einträge können fehlen, maßgeblich ist die Tabelle auf test.de.

ModellUntersuchungsprogrammlaut test.de im Handel
Brother DCP-L1640W9/2025ja
Brother DCP-L2510D3/2023ja
Brother DCP-L2530DW3/2023ja
Brother DCP-L2550DN3/2023ja
Brother DCP-L2620DW3/2023ja
Brother DCP-L2627DWE3/2023ja
Brother DCP-L2660DW3/2023ja
Brother MFC-1910W3/2017ja
Brother MFC-L2710DN3/2023nein
Brother MFC-L2710DW3/2023ja
Brother MFC-L2730DW3/2023nein
Brother MFC-L2750DW3/2023ja
Brother MFC-L2800DW3/2023ja
Brother MFC-L2860DW3/2023ja
Brother MFC-L2960DW9/2025ja
Brother MFC-L2980DW9/2025ja
Canon i-Sensys MF264dw II3/2023nein
Canon i-Sensys MF267dw II3/2023ja
Canon i-Sensys MF275dw3/2023ja
Canon i-Sensys MF445dw3/2020ja
HP Laser MFP 137fwg3/2020nein
HP Laserjet MFP M140w3/2020ja
HP Laserjet MFP M140we3/2020ja
HP Laserjet MFP M234dw3/2020ja
HP Laserjet MFP M234dwe3/2020ja
HP Laserjet MFP M234sdn3/2020ja
HP Laserjet MFP M234sdw3/2020ja
HP Laserjet Pro MFP 3102fdn3/2023ja
HP Laserjet Pro MFP 3102fdw3/2023ja
HP Laserjet Pro MFP 4102dw3/2023ja
HP Laserjet Pro MFP 4102fdn3/2023ja
HP Laserjet Tank MFP 1604w3/2023ja
HP Laserjet Tank MFP 2604dw3/2023ja
HP Laserjet Tank MFP 2604sdw3/2023ja
Kyocera MA2001w3/2020nein
Lexmark MB2236i3/2020nein
Ricoh M 320FB3/2020nein
Xerox B225V_DNI3/2020ja
Xerox B235V_DNI3/2020ja
Xerox B3053/2023ja
Xerox B3153/2023ja

Brother ist mit Abstand am stärksten vertreten. Das deckt sich mit dem Angebot im Handel: Die DCP-L26xx- und MFC-L28xx-Reihen sind die verbreitetsten Schwarzweiß-Laser für zu Hause. Die Buchstaben verraten die Ausstattung: DCP steht bei Brother für Drucken, Kopieren, Scannen, MFC zusätzlich für Fax und meist einen Vorlageneinzug, D für Duplex, W für WLAN und N für Netzwerkkabel. Ein angehängtes E kennzeichnet EcoPro-Varianten, die laut Anbieter baugleich sind.

Rechnung: Wie lange reicht Toner oder Tinte?

Preise für Toner und Tinte ändern sich laufend, die Reichweite pro Füllung bleibt. Wir haben deshalb ausgerechnet, wie lange eine Füllung bei typischen Homeoffice-Volumen hält. Grundlage sind die Herstellerangaben zur Reichweite auf den Amazon-Produktseiten (nach ISO-Norm bei 5 Prozent Deckung). Echte Dokumente mit Tabellen und Logos verbrauchen oft mehr.

FüllungSeiten laut Herstellerbei 50 Seiten/Monatbei 150 Seiten/Monatbei 400 Seiten/Monat
Brother-Starttoner (HL-L2400DW, MFC-L2800DW)70014 Mon.5 Mon.2 Mon.
Brother TN2510 (Standard)1.2002,0 Jahre8 Mon.3 Mon.
Brother TN2510XL3.0005,0 Jahre20 Mon.8 Mon.
HP LaserJet Tank 2604dw, vorgefüllt5.000über 5 Jahre*2,8 Jahre12 Mon.
Epson ET-2876, Flaschensatz4.500über 5 Jahre*2,5 Jahre11 Mon.
Epson ET-3956, mitgelieferte Tinte (S/W)15.100über 5 Jahre*über 5 Jahre*3,1 Jahre

* Rechnerisch länger als fünf Jahre. Tinte und Toner altern; Epson nennt für die mitgelieferte Tinte selbst einen Vorrat für bis zu drei Jahre.

So liest du die Tabelle: Wer im Homeoffice etwa 50 Seiten im Monat druckt, kommt mit dem Brother-Starttoner gut ein Jahr aus. Mit der XL-Kartusche sind es fünf Jahre. Bei 400 Seiten im Monat ist der Starttoner dagegen schon nach knapp zwei Monaten leer. Tank-Geräte von HP und Epson spielen ihre Stärke vor allem bei hohem Volumen aus. Die Stiftung Warentest ermittelt die tatsächlichen Kosten pro Seite im kostenpflichtigen Teil, aufgeschlüsselt nach Text, Grafik und Foto.

Drucker aus der Datenbank bei Amazon

Neun Drucker aus der test.de-Datenbank haben wir bei Amazon eindeutig wiedergefunden und am 21.10.2026 als kaufbar geprüft. Bei jedem steht, dass genau dieses Modell in der Datenbank ist. Die Beschreibungen beruhen auf Hersteller- und Händlerangaben, nicht auf eigenen Tests.

Brother DCP-L2627DWES/W-Laser · 3-in-1
Schwarzweiß-Laser-Multifunktionsgerät

Brother DCP-L2627DWE

Drucken, Scannen und Kopieren in Schwarzweiß mit bis zu 32 Seiten pro Minute, WLAN und USB, automatischem Duplexdruck und einem zweizeiligen Display. Laut Amazon-Seite liegt kein USB-Kabel bei. Das „E“ im Namen steht für die Kompatibilität mit Brothers Toner-Abo EcoPro.

In der Warentest-Datenbank? Ja – der DCP-L2627DWE steht in der test.de-Datenbank (Drucker-Scanner-Kombis 3/2023). Laut Anbieter ist er baugleich mit dem DCP-L2620DW, der ebenfalls gelistet ist.

Passt zu: Homeoffice mit Formularen, Verträgen und gelegentlichen Scans. Ausführliche Produktseite →

Brother DCP-L2660DWS/W-Laser · Touchscreen
Schwarzweiß-Laser-Multifunktionsgerät

Brother DCP-L2660DW

Der große Bruder des DCP-L2627DWE: ebenfalls 32 Seiten pro Minute, dazu ein 6,8-cm-Touchdisplay, eine Papierkassette für 250 Blatt und laut Amazon-Seite ein Starttoner für 1.200 Seiten. Verbunden wird per WLAN oder USB.

In der Warentest-Datenbank? Ja – der DCP-L2660DW steht in der test.de-Datenbank (Drucker-Scanner-Kombis 3/2023).

Passt zu: Wer mehr druckt und einen größeren Starttoner und Touchscreen möchte.

Brother MFC-L2800DWS/W-Laser · ADF · LAN
Laser-Multifunktionsgerät mit Vorlageneinzug

Brother MFC-L2800DW

Die 4-in-1-Variante mit automatischem Vorlageneinzug für 50 Blatt. Laut Amazon-Seite druckt sie bis zu 32 Seiten pro Minute, hat WLAN, LAN und USB und eine Papierkassette für 250 Blatt. Im Lieferumfang ist ein Starttoner für 700 Seiten.

In der Warentest-Datenbank? Ja – der MFC-L2800DW steht in der test.de-Datenbank (Drucker-Scanner-Kombis 3/2023).

Passt zu: Alle, die regelmäßig mehrseitige Dokumente scannen oder kopieren.

Brother HL-L2400DWS/W-Laser · nur Drucken
Reiner Schwarzweiß-Laserdrucker

Brother HL-L2400DW

Ein reiner Drucker ohne Scanner: bis zu 30 Seiten pro Minute, Duplex, WLAN und USB, Papierkassette für 250 Blatt. Laut Amazon-Seite liegt ein Starttoner für 700 Seiten bei, Nachfüllkartuschen gibt es für 1.200 und 3.000 Seiten.

In der Warentest-Datenbank? Ja – der HL-L2400DW steht in der test.de-Datenbank (Drucker 3/2023), ebenso die baugleiche Variante HL-L2400DWE.

Passt zu: Wer mit dem Smartphone scannt und nur einen kompakten Drucker braucht.

Canon i-Sensys LBP246dw IIS/W-Laser · neu im Test
Reiner Schwarzweiß-Laserdrucker

Canon i-Sensys LBP246dw II

Ein schneller Schwarzweiß-Laser mit bis zu 40 Seiten pro Minute, Duplex mit 33,6 ipm und 14 Sekunden Aufwärmzeit. Laut Amazon-Seite gehören TLS 1.3, Systemprüfung beim Start und PIN-Druck zum Sicherheitspaket, gedruckt wird auch per AirPrint und Mopria.

In der Warentest-Datenbank? Ja – der LBP246dw II gehört zu den 18 Geräten, die im Juli 2026 neu in die test.de-Datenbank kamen (Drucker 9/2025).

Passt zu: Vieldrucker ohne Scanbedarf, die Tempo und Netzwerksicherheit schätzen.

HP LaserJet Tank MFP 2604dwS/W-Laser · Toner nachfüllbar
Laser-Multifunktionsgerät mit Tank

HP LaserJet Tank MFP 2604dw

Ein Laser, dessen Toner wie bei einem Tintentank nachgefüllt wird. Laut Amazon-Seite ist Toner für bis zu 5.000 Seiten vorgefüllt, das Nachfüllen dauert 15 Sekunden, die Bildtrommel hält 50.000 Seiten. Drucken, Scannen, Kopieren, Duplex, 23 Seiten pro Minute.

In der Warentest-Datenbank? Ja – der LaserJet Tank MFP 2604dw steht in der test.de-Datenbank (Drucker-Scanner-Kombis 3/2023).

Passt zu: Homeoffice mit hohem Textvolumen, das selten Kartuschen wechseln will.

Epson EcoTank ET-2876Tinte · Farbe · Tank
Tintentank-Multifunktionsgerät

Epson EcoTank ET-2876

Ein kompakter Tintentankdrucker mit Scanner. Laut Amazon-Seite reicht ein Tintenflaschensatz für bis zu 4.500 Seiten, im Lieferumfang ist Tinte für bis zu drei Jahre. Dazu kommen WLAN, Wi-Fi Direct, ein 3,7-cm-Farbdisplay und randloser Fotodruck bis 10 × 15 cm.

In der Warentest-Datenbank? Ja – der ET-2876 steht in der test.de-Datenbank (Drucker-Scanner-Kombis 3/2023).

Passt zu: Familien-Homeoffice mit Schulunterlagen, Farbe und ab und zu einem Foto.

Epson EcoTank ET-3956Tinte · Farbe · ADF · neu
Tintentank-Multifunktionsgerät fürs Büro

Epson EcoTank ET-3956

Ein Tintentankdrucker fürs Homeoffice mit Duplexdruck, 30-Blatt-Vorlageneinzug und 6,1-cm-Display. Laut Amazon-Seite reicht die mitgelieferte Tinte für bis zu 15.100 Seiten Schwarzweiß und 5.500 Seiten Farbe.

In der Warentest-Datenbank? Ja – der ET-3956 gehört zu den 18 Neuzugängen im Juli 2026 (Drucker-Scanner-Kombis 9/2025). Laut test.de ist er gleich zum ET-3950, der bei Amazon am Stichtag nicht kaufbar war.

Passt zu: Wer Farbe, Scanner mit Einzug und niedrige Tintenkosten in einem Gerät will.

HP DeskJet 4320Tinte · Farbe · günstig · neu
Einfaches Tintenstrahl-Multifunktionsgerät

HP DeskJet 4320

Ein günstiges Multifunktionsgerät mit Vorlageneinzug, Dual-Band-WLAN und HP-App. Laut Amazon-Seite druckt es bis 8,5 Seiten pro Minute in Schwarz und 5,5 in Farbe und nutzt die Patronen HP 308. Wichtig: Laut HP ist der Drucker nur für Patronen mit Original-HP-Chips vorgesehen, Fremdpatronen werden blockiert.

In der Warentest-Datenbank? Ja – der DeskJet 4320 gehört zu den 18 Neuzugängen im Juli 2026 (Drucker-Scanner-Kombis 9/2025).

Passt zu: Wenigdrucker, die ein kleines Gerät mit Scanner suchen und mit Originalpatronen leben können.

Folgekosten, Abos und Fremdpatronen

Laut Stiftung Warentest gilt: Drucker, die günstig drucken, sind in der Anschaffung meist teurer. Wer viele Fotos oder Grafiken druckt, spart langfristig trotzdem. Wer nur wenige Textseiten im Jahr druckt, kann trotz höherer Tintenkosten mit einem billigen Drucker besser fahren. Für ein A4-Foto fallen mit den Druckern im Test zwischen wenigen Cent und mehreren Euro allein für Tinte oder Toner an.

WLAN-Drucker sicher betreiben

Ein Netzwerkdrucker ist ein kleiner Computer im Heimnetz. Die Stiftung Warentest hat über Sicherheitslücken bei Netzwerkdruckern berichtet. Für das Homeoffice, in dem oft vertrauliche Unterlagen gedruckt und gescannt werden, heißt das:

  1. Firmware-Updates einspielen, am besten automatisch.
  2. Das Standardpasswort der Weboberfläche ändern.
  3. Den Drucker nur im eigenen WLAN betreiben, nicht im Gastnetz mit fremden Geräten.
  4. Nicht benötigte Dienste wie Cloud-Druck oder Wi-Fi Direct abschalten.
  5. Gescannte Dokumente nach dem Speichern aus App und Cloud löschen.

Für Linux-Nutzer: Die Stiftung Warentest gibt in ihrer Tabelle seit 2023 an, ob der Anbieter Linux-Treiber auf seiner Homepage bereitstellt.

Häufige Fragen

Wie viele Drucker hat die Stiftung Warentest im Test?

Die Drucker-Datenbank der Stiftung Warentest umfasst laut test.de 315 Laser- und Tintenstrahldrucker, davon sind derzeit 215 lieferbar (Stand 22.07.2026). Im Juli 2026 kamen 18 neue Geräte hinzu, 14 davon gut.

Laser oder Tinte fürs Homeoffice?

Laut Stiftung Warentest ist ein Laser gut beraten, wer Wert auf gestochen scharfen Text legt oder nur selten druckt. Wer brillante Fotodrucke will, setzt auf einen Tintendrucker. Für Formulare, Verträge und Rechnungen ist ein Schwarzweiß-Laser meist die sparsamste und zuverlässigste Wahl.

Sind die Noten von älteren und neueren Druckern vergleichbar?

Nur eingeschränkt. Die Stiftung Warentest hat ihre Prüfungen im März 2023 überarbeitet und rechnet die Druckkosten seitdem mit den kleinsten verfügbaren Patronen. Noten neuerer Drucker sind deshalb nicht direkt mit denen der vor 2023 geprüften Modelle vergleichbar.

Was kostet die Ansicht der Testergebnisse?

Die Freischaltung der Drucker-Testergebnisse kostet bei test.de einmalig 5,90 Euro. Modellnamen und Ausstattungsmerkmale wie Vorlageneinzug sind laut test.de gratis abrufbar.

Lohnt sich ein Drucker mit Tintentank?

Wer regelmäßig in Farbe druckt, spart mit Tank-Druckern bei den Tintenkosten. Sie sind in der Anschaffung meist teurer. Laut Stiftung Warentest verursachen Tintendrucker, die aus Flaschen nachgefüllt werden, außerdem besonders wenig Verpackungsmüll.

Kann ich günstige Fremdpatronen verwenden?

Bei vielen Druckern ja. Die Stiftung Warentest hat 2022 Alternativpatronen getestet, die bis zu 80 Prozent günstiger waren. Manche Drucker blockieren aber Patronen ohne Original-Chip, etwa der HP DeskJet 4320 laut Herstellerangabe. Prüfe das vor dem Kauf.

Funktioniert mein Drucker unter Linux?

Die Stiftung Warentest gibt in ihrer Tabelle seit 2023 an, ob der Anbieter Linux-Treiber auf seiner Homepage anbietet. Ein „nein“ bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Drucker nicht unter Linux funktioniert.

Brauche ich ein Toner- oder Tinten-Abo?

Nein. Abos wie Brother EcoPro oder HP Instant Ink sind optional und lohnen sich vor allem bei gleichmäßigem Druckvolumen. Laut Stiftung Warentest können Vieldrucker von Fotos mit einem Tinten-Abo unter Umständen sparen.

Quellen

Weiterlesen

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