Laser oder Tinte, Schwarzweiß oder Farbe, mit oder ohne Scanner: Drei Fragen führen zum passenden Drucker. Dazu die 18 Neuzugänge aus dem Drucker-Test vom Juli 2026, alle Schwarzweiß-Laser mit Scanner aus der Datenbank und eine Rechnung, wie lange Toner und Tinte reichen.
Im Homeoffice ist der Drucker das Gerät, über das man am wenigsten nachdenken möchte. Er soll einfach funktionieren, wenn der Vertrag unterschrieben, die Steuererklärung ausgedruckt oder das Arbeitsblatt fürs Kind fertig werden muss. Genau deshalb lohnt der Blick vor dem Kauf: Die Preisspanne ist laut Stiftung Warentest riesig, von unter 100 bis weit über 1.000 Euro, und die Folgekosten für Tinte und Toner unterscheiden sich zwischen den Modellen enorm.
Die Stiftung Warentest führt eine laufend erweiterte Drucker-Datenbank. Wir erklären die drei Kauffragen, zeigen, welche Geräte im Juli 2026 neu dazugekommen sind, und kennzeichnen bei jedem vorgestellten Drucker, ob genau dieses Modell in der Datenbank steht. Unseren ausführlichen Beitrag zum Brother DCP-L2627DWE findest du auf einer eigenen Seite.
Die Stiftung Warentest fasst es knapp zusammen: Wer Wert auf gestochen scharfen Textdruck legt oder nur selten druckt, ist mit einem Laser gut beraten. Wer brillante Fotodrucke will, setzt auf einen Tintendrucker. Dahinter stecken handfeste Unterschiede im Alltag.
| Laser | Tinte (Patronen) | Tinte (Tank) | |
|---|---|---|---|
| Text | sehr scharf, wischfest | gut, bei Normalpapier teils weicher | gut |
| Fotos | ungeeignet bis mäßig | gut bis sehr gut | gut |
| Seltenes Drucken | unproblematisch, Toner trocknet nicht ein | Düsen können eintrocknen | Düsen können eintrocknen |
| Folgekosten Text | niedrig | oft hoch | sehr niedrig |
| Anschaffung | mittel | niedrig | höher |
| Abfall | Kartuschen, meist mehr Material | viele kleine Patronen | Flaschen, laut Stiftung Warentest am wenigsten |
| Beispiele unten | Brother DCP-L2627DWE, Canon LBP246dw II | HP DeskJet 4320 | Epson ET-2876, ET-3956 |
Ein unterschätzter Punkt ist das Eintrocknen. Wer zwei Wochen nicht druckt, bekommt bei vielen Tintendruckern zuerst ein Reinigungsprogramm, das selbst Tinte verbraucht. Toner ist ein Pulver und hat dieses Problem nicht. Für das typische Homeoffice mit unregelmäßigen Druckaufträgen spricht deshalb viel für einen Laser, sofern keine Farbe gebraucht wird.
Umgekehrt hat die Stiftung Warentest bei der Umweltbilanz festgestellt, dass Laserdrucker mit und ohne Scanner beim Materialaufwand meist schlechter abschneiden als Tintendrucker. Am besten sind Tintendrucker, die aus Flaschen oder Beuteln nachgefüllt werden. Positiv bewertet die Stiftung außerdem, wenn Druckkopf und Resttintenbehälter selbst gewechselt und als Ersatzteil nachgekauft werden können.
Die meisten Homeoffice-Ausdrucke sind schwarzweiß: Rechnungen, Lieferscheine, Verträge, Formulare. Ein Schwarzweißgerät ist laut Stiftung Warentest günstiger und kompakter als ein Farb-Multifunktionsdrucker. Farbe lohnt sich, wenn regelmäßig Präsentationen, Grafiken, Schulmaterial oder Fotos anfallen. Wer nur selten etwas Farbiges braucht, kann es auch im Copyshop oder per Fotoservice drucken lassen und zu Hause beim Schwarzweiß-Laser bleiben.
Farblaser sind ein Sonderfall: Sie drucken Grafiken und Text in Farbe sauber und trocknen nicht ein, sind aber größer, teurer in der Anschaffung und für Fotos weniger geeignet als Tinte. In der test.de-Datenbank stehen mehrere Farblaser von Brother, Canon, HP, Kyocera und Xerox.
Ein Multifunktionsgerät (bei der Stiftung Warentest: Drucker-Scanner-Kombi) druckt, scannt und kopiert. Für das Homeoffice ist das fast immer sinnvoll, weil Belege, Ausweise und unterschriebene Verträge digitalisiert werden müssen. Ein reiner Drucker ist kleiner und günstiger. Wer gelegentlich scannt, kommt auch mit dem Smartphone und einer Scan-App aus.
| Ausstattung | Wofür | Wer sie braucht |
|---|---|---|
| Duplex (beidseitiger Druck) | spart Papier, Verträge wirken ordentlicher | fast alle, heute meist Standard |
| Automatischer Vorlageneinzug (ADF) | mehrseitige Dokumente ohne Umblättern scannen und kopieren | wer Verträge, Steuerunterlagen oder Akten digitalisiert |
| LAN-Anschluss | stabiler als WLAN, wichtig im Büro mit mehreren Nutzern | Drucker steht am Router oder Switch |
| Fax | Behörden, Arztpraxen, Kanzleien | nur wenige Homeoffice-Nutzer |
| Touchscreen | bequemere Einrichtung und Kopierfunktionen | wer viel am Gerät selbst bedient |
| A3-Druck | Pläne, Plakate | Spezialfälle, einige Farbtintendrucker können es |
Laut test.de sind solche Ausstattungsmerkmale in der Datenbank gratis abrufbar, erst die Noten kosten Geld. Das ist praktisch: Du kannst nach Duplex oder Vorlageneinzug filtern, bevor du dich für die Freischaltung entscheidest.
Die Drucker-Datenbank der Stiftung Warentest umfasst 315 Laser- und Tintenstrahldrucker, davon sind laut test.de derzeit 215 lieferbar (Stand 22.07.2026). Im Juli 2026 kamen 18 neue Geräte hinzu, darunter 14 gute. Das günstigste neue Modell kostet laut test.de rund 50 Euro, die besten haben sehr niedrige Druckkosten. Vertreten sind reine Drucker und Multifunktionsgeräte aller wichtigen Marken, die Noten reichen von gut bis ausreichend.
Geprüft wird gemeinsam mit Verbraucherorganisationen aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Spanien. Die Geräte werden anonym im Handel gekauft. Fachleute begutachten Druck-, Scan- und Kopierqualität mit Text-, Grafik- und Fotovorlagen, messen die Zeiten, prüfen Licht- und Wasserbeständigkeit der Drucke und bewerten die Handhabung. Um die Druckkosten zu ermitteln, drucken sie reihenweise Patronen und Kartuschen leer.
Reine Drucker erhalten fünf Gruppenurteile: Drucken, Tinten- oder Tonerkosten, Handhabung, Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften. Bei den Kombigeräten kommen Kopieren und Scannen hinzu. Wichtig für den Vergleich: Im März 2023 hat die Stiftung Warentest ihre Prüfungen überarbeitet. Seitdem werden die Druckkosten mit den kleinsten statt den größten Patronen berechnet, und die Gewichtungen wurden angepasst. Noten neuerer Drucker sind daher nicht direkt mit denen der vor 2023 geprüften Modelle vergleichbar. Achte in der Tabelle deshalb auf das Untersuchungsprogramm, etwa „3/2023“ oder „9/2025“.
Diese Geräte hat die Stiftung Warentest im Juli 2026 neu in die Datenbank aufgenommen. Die Modellnamen sind frei einsehbar, die Noten kostenpflichtig. Laut test.de sind 14 der 18 gut. Welche das sind, steht im kostenpflichtigen Teil. Die Teilnahme sagt nichts über das Ergebnis aus.
| Hersteller | Modell laut Stiftung Warentest | Gerätegruppe | Technik |
|---|---|---|---|
| Brother | MFC-J6760DW | Farb-Multifunktionsdrucker | Tinte |
| Brother | MFC-J6960DW | Farb-Multifunktionsdrucker | Tinte |
| Canon | i-Sensys LBP243dw II | Schwarzweißdrucker | Laser |
| Canon | i-Sensys LBP246dw II | Schwarzweißdrucker | Laser |
| Canon | i-Sensys LBP646Cdw | Farbdrucker | Laser |
| Canon | i-Sensys LBP647Cdw | Farbdrucker | Laser |
| Canon | i-Sensys LBP673Cdw II | Farbdrucker | Laser |
| Canon | i-Sensys MF664Cdw | Farb-Multifunktionsdrucker | Laser |
| Canon | i-Sensys MF667Cdw | Farb-Multifunktionsdrucker | Laser |
| Epson | Ecotank ET-3950 | Farb-Multifunktionsdrucker | Tinte |
| Epson | Ecotank ET-3956 | Farb-Multifunktionsdrucker | Tinte |
| Epson | Ecotank ET-4950 | Farb-Multifunktionsdrucker | Tinte |
| Epson | Ecotank ET-4956 | Farb-Multifunktionsdrucker | Tinte |
| HP | Deskjet 2920 | Farb-Multifunktionsdrucker | Tinte |
| HP | Deskjet 2921 | Farb-Multifunktionsdrucker | Tinte |
| HP | Deskjet 4320 | Farb-Multifunktionsdrucker | Tinte |
| HP | Envy Photo 7230 | Farb-Multifunktionsdrucker | Tinte |
| HP | Envy Photo 7930 | Farb-Multifunktionsdrucker | Tinte |
Auffällig ist, wie stark die Neuzugänge zwei Lager bedienen: Canon mit Laserdruckern in Schwarzweiß und Farbe, Epson und HP mit Tintengeräten vom einfachen DeskJet bis zum Fotodrucker. Einige Paare sind laut test.de baugleich und nur unterschiedlich benannt, etwa Epson ET-3950 und ET-3956 oder ET-4950 und ET-4956. Das hilft, wenn eine Variante gerade nicht lieferbar ist.
Für das klassische Homeoffice ist ein Schwarzweiß-Laser mit Scanner die häufigste Empfehlung. Diese Modelle haben wir in der test.de-Tabelle in der Gruppe „Schwarzweiß-Multifunktionsdrucker“ mit Lasertechnik gefunden, jeweils mit Untersuchungsprogramm und Handelsstatus laut test.de (abgerufen am 21.10.2026). Einzelne Einträge können fehlen, maßgeblich ist die Tabelle auf test.de.
| Modell | Untersuchungsprogramm | laut test.de im Handel |
|---|---|---|
| Brother DCP-L1640W | 9/2025 | ja |
| Brother DCP-L2510D | 3/2023 | ja |
| Brother DCP-L2530DW | 3/2023 | ja |
| Brother DCP-L2550DN | 3/2023 | ja |
| Brother DCP-L2620DW | 3/2023 | ja |
| Brother DCP-L2627DWE | 3/2023 | ja |
| Brother DCP-L2660DW | 3/2023 | ja |
| Brother MFC-1910W | 3/2017 | ja |
| Brother MFC-L2710DN | 3/2023 | nein |
| Brother MFC-L2710DW | 3/2023 | ja |
| Brother MFC-L2730DW | 3/2023 | nein |
| Brother MFC-L2750DW | 3/2023 | ja |
| Brother MFC-L2800DW | 3/2023 | ja |
| Brother MFC-L2860DW | 3/2023 | ja |
| Brother MFC-L2960DW | 9/2025 | ja |
| Brother MFC-L2980DW | 9/2025 | ja |
| Canon i-Sensys MF264dw II | 3/2023 | nein |
| Canon i-Sensys MF267dw II | 3/2023 | ja |
| Canon i-Sensys MF275dw | 3/2023 | ja |
| Canon i-Sensys MF445dw | 3/2020 | ja |
| HP Laser MFP 137fwg | 3/2020 | nein |
| HP Laserjet MFP M140w | 3/2020 | ja |
| HP Laserjet MFP M140we | 3/2020 | ja |
| HP Laserjet MFP M234dw | 3/2020 | ja |
| HP Laserjet MFP M234dwe | 3/2020 | ja |
| HP Laserjet MFP M234sdn | 3/2020 | ja |
| HP Laserjet MFP M234sdw | 3/2020 | ja |
| HP Laserjet Pro MFP 3102fdn | 3/2023 | ja |
| HP Laserjet Pro MFP 3102fdw | 3/2023 | ja |
| HP Laserjet Pro MFP 4102dw | 3/2023 | ja |
| HP Laserjet Pro MFP 4102fdn | 3/2023 | ja |
| HP Laserjet Tank MFP 1604w | 3/2023 | ja |
| HP Laserjet Tank MFP 2604dw | 3/2023 | ja |
| HP Laserjet Tank MFP 2604sdw | 3/2023 | ja |
| Kyocera MA2001w | 3/2020 | nein |
| Lexmark MB2236i | 3/2020 | nein |
| Ricoh M 320FB | 3/2020 | nein |
| Xerox B225V_DNI | 3/2020 | ja |
| Xerox B235V_DNI | 3/2020 | ja |
| Xerox B305 | 3/2023 | ja |
| Xerox B315 | 3/2023 | ja |
Brother ist mit Abstand am stärksten vertreten. Das deckt sich mit dem Angebot im Handel: Die DCP-L26xx- und MFC-L28xx-Reihen sind die verbreitetsten Schwarzweiß-Laser für zu Hause. Die Buchstaben verraten die Ausstattung: DCP steht bei Brother für Drucken, Kopieren, Scannen, MFC zusätzlich für Fax und meist einen Vorlageneinzug, D für Duplex, W für WLAN und N für Netzwerkkabel. Ein angehängtes E kennzeichnet EcoPro-Varianten, die laut Anbieter baugleich sind.
Preise für Toner und Tinte ändern sich laufend, die Reichweite pro Füllung bleibt. Wir haben deshalb ausgerechnet, wie lange eine Füllung bei typischen Homeoffice-Volumen hält. Grundlage sind die Herstellerangaben zur Reichweite auf den Amazon-Produktseiten (nach ISO-Norm bei 5 Prozent Deckung). Echte Dokumente mit Tabellen und Logos verbrauchen oft mehr.
| Füllung | Seiten laut Hersteller | bei 50 Seiten/Monat | bei 150 Seiten/Monat | bei 400 Seiten/Monat |
|---|---|---|---|---|
| Brother-Starttoner (HL-L2400DW, MFC-L2800DW) | 700 | 14 Mon. | 5 Mon. | 2 Mon. |
| Brother TN2510 (Standard) | 1.200 | 2,0 Jahre | 8 Mon. | 3 Mon. |
| Brother TN2510XL | 3.000 | 5,0 Jahre | 20 Mon. | 8 Mon. |
| HP LaserJet Tank 2604dw, vorgefüllt | 5.000 | über 5 Jahre* | 2,8 Jahre | 12 Mon. |
| Epson ET-2876, Flaschensatz | 4.500 | über 5 Jahre* | 2,5 Jahre | 11 Mon. |
| Epson ET-3956, mitgelieferte Tinte (S/W) | 15.100 | über 5 Jahre* | über 5 Jahre* | 3,1 Jahre |
* Rechnerisch länger als fünf Jahre. Tinte und Toner altern; Epson nennt für die mitgelieferte Tinte selbst einen Vorrat für bis zu drei Jahre.
So liest du die Tabelle: Wer im Homeoffice etwa 50 Seiten im Monat druckt, kommt mit dem Brother-Starttoner gut ein Jahr aus. Mit der XL-Kartusche sind es fünf Jahre. Bei 400 Seiten im Monat ist der Starttoner dagegen schon nach knapp zwei Monaten leer. Tank-Geräte von HP und Epson spielen ihre Stärke vor allem bei hohem Volumen aus. Die Stiftung Warentest ermittelt die tatsächlichen Kosten pro Seite im kostenpflichtigen Teil, aufgeschlüsselt nach Text, Grafik und Foto.
Neun Drucker aus der test.de-Datenbank haben wir bei Amazon eindeutig wiedergefunden und am 21.10.2026 als kaufbar geprüft. Bei jedem steht, dass genau dieses Modell in der Datenbank ist. Die Beschreibungen beruhen auf Hersteller- und Händlerangaben, nicht auf eigenen Tests.
S/W-Laser · 3-in-1Drucken, Scannen und Kopieren in Schwarzweiß mit bis zu 32 Seiten pro Minute, WLAN und USB, automatischem Duplexdruck und einem zweizeiligen Display. Laut Amazon-Seite liegt kein USB-Kabel bei. Das „E“ im Namen steht für die Kompatibilität mit Brothers Toner-Abo EcoPro.
In der Warentest-Datenbank? Ja – der DCP-L2627DWE steht in der test.de-Datenbank (Drucker-Scanner-Kombis 3/2023). Laut Anbieter ist er baugleich mit dem DCP-L2620DW, der ebenfalls gelistet ist.
Passt zu: Homeoffice mit Formularen, Verträgen und gelegentlichen Scans. Ausführliche Produktseite →
S/W-Laser · TouchscreenDer große Bruder des DCP-L2627DWE: ebenfalls 32 Seiten pro Minute, dazu ein 6,8-cm-Touchdisplay, eine Papierkassette für 250 Blatt und laut Amazon-Seite ein Starttoner für 1.200 Seiten. Verbunden wird per WLAN oder USB.
In der Warentest-Datenbank? Ja – der DCP-L2660DW steht in der test.de-Datenbank (Drucker-Scanner-Kombis 3/2023).
Passt zu: Wer mehr druckt und einen größeren Starttoner und Touchscreen möchte.
S/W-Laser · ADF · LANDie 4-in-1-Variante mit automatischem Vorlageneinzug für 50 Blatt. Laut Amazon-Seite druckt sie bis zu 32 Seiten pro Minute, hat WLAN, LAN und USB und eine Papierkassette für 250 Blatt. Im Lieferumfang ist ein Starttoner für 700 Seiten.
In der Warentest-Datenbank? Ja – der MFC-L2800DW steht in der test.de-Datenbank (Drucker-Scanner-Kombis 3/2023).
Passt zu: Alle, die regelmäßig mehrseitige Dokumente scannen oder kopieren.
S/W-Laser · nur DruckenEin reiner Drucker ohne Scanner: bis zu 30 Seiten pro Minute, Duplex, WLAN und USB, Papierkassette für 250 Blatt. Laut Amazon-Seite liegt ein Starttoner für 700 Seiten bei, Nachfüllkartuschen gibt es für 1.200 und 3.000 Seiten.
In der Warentest-Datenbank? Ja – der HL-L2400DW steht in der test.de-Datenbank (Drucker 3/2023), ebenso die baugleiche Variante HL-L2400DWE.
Passt zu: Wer mit dem Smartphone scannt und nur einen kompakten Drucker braucht.
S/W-Laser · neu im TestEin schneller Schwarzweiß-Laser mit bis zu 40 Seiten pro Minute, Duplex mit 33,6 ipm und 14 Sekunden Aufwärmzeit. Laut Amazon-Seite gehören TLS 1.3, Systemprüfung beim Start und PIN-Druck zum Sicherheitspaket, gedruckt wird auch per AirPrint und Mopria.
In der Warentest-Datenbank? Ja – der LBP246dw II gehört zu den 18 Geräten, die im Juli 2026 neu in die test.de-Datenbank kamen (Drucker 9/2025).
Passt zu: Vieldrucker ohne Scanbedarf, die Tempo und Netzwerksicherheit schätzen.
S/W-Laser · Toner nachfüllbarEin Laser, dessen Toner wie bei einem Tintentank nachgefüllt wird. Laut Amazon-Seite ist Toner für bis zu 5.000 Seiten vorgefüllt, das Nachfüllen dauert 15 Sekunden, die Bildtrommel hält 50.000 Seiten. Drucken, Scannen, Kopieren, Duplex, 23 Seiten pro Minute.
In der Warentest-Datenbank? Ja – der LaserJet Tank MFP 2604dw steht in der test.de-Datenbank (Drucker-Scanner-Kombis 3/2023).
Passt zu: Homeoffice mit hohem Textvolumen, das selten Kartuschen wechseln will.
Tinte · Farbe · TankEin kompakter Tintentankdrucker mit Scanner. Laut Amazon-Seite reicht ein Tintenflaschensatz für bis zu 4.500 Seiten, im Lieferumfang ist Tinte für bis zu drei Jahre. Dazu kommen WLAN, Wi-Fi Direct, ein 3,7-cm-Farbdisplay und randloser Fotodruck bis 10 × 15 cm.
In der Warentest-Datenbank? Ja – der ET-2876 steht in der test.de-Datenbank (Drucker-Scanner-Kombis 3/2023).
Passt zu: Familien-Homeoffice mit Schulunterlagen, Farbe und ab und zu einem Foto.
Tinte · Farbe · ADF · neuEin Tintentankdrucker fürs Homeoffice mit Duplexdruck, 30-Blatt-Vorlageneinzug und 6,1-cm-Display. Laut Amazon-Seite reicht die mitgelieferte Tinte für bis zu 15.100 Seiten Schwarzweiß und 5.500 Seiten Farbe.
In der Warentest-Datenbank? Ja – der ET-3956 gehört zu den 18 Neuzugängen im Juli 2026 (Drucker-Scanner-Kombis 9/2025). Laut test.de ist er gleich zum ET-3950, der bei Amazon am Stichtag nicht kaufbar war.
Passt zu: Wer Farbe, Scanner mit Einzug und niedrige Tintenkosten in einem Gerät will.
Tinte · Farbe · günstig · neuEin günstiges Multifunktionsgerät mit Vorlageneinzug, Dual-Band-WLAN und HP-App. Laut Amazon-Seite druckt es bis 8,5 Seiten pro Minute in Schwarz und 5,5 in Farbe und nutzt die Patronen HP 308. Wichtig: Laut HP ist der Drucker nur für Patronen mit Original-HP-Chips vorgesehen, Fremdpatronen werden blockiert.
In der Warentest-Datenbank? Ja – der DeskJet 4320 gehört zu den 18 Neuzugängen im Juli 2026 (Drucker-Scanner-Kombis 9/2025).
Passt zu: Wenigdrucker, die ein kleines Gerät mit Scanner suchen und mit Originalpatronen leben können.
Laut Stiftung Warentest gilt: Drucker, die günstig drucken, sind in der Anschaffung meist teurer. Wer viele Fotos oder Grafiken druckt, spart langfristig trotzdem. Wer nur wenige Textseiten im Jahr druckt, kann trotz höherer Tintenkosten mit einem billigen Drucker besser fahren. Für ein A4-Foto fallen mit den Druckern im Test zwischen wenigen Cent und mehreren Euro allein für Tinte oder Toner an.
Ein Netzwerkdrucker ist ein kleiner Computer im Heimnetz. Die Stiftung Warentest hat über Sicherheitslücken bei Netzwerkdruckern berichtet. Für das Homeoffice, in dem oft vertrauliche Unterlagen gedruckt und gescannt werden, heißt das:
Für Linux-Nutzer: Die Stiftung Warentest gibt in ihrer Tabelle seit 2023 an, ob der Anbieter Linux-Treiber auf seiner Homepage bereitstellt.
Die Drucker-Datenbank der Stiftung Warentest umfasst laut test.de 315 Laser- und Tintenstrahldrucker, davon sind derzeit 215 lieferbar (Stand 22.07.2026). Im Juli 2026 kamen 18 neue Geräte hinzu, 14 davon gut.
Laut Stiftung Warentest ist ein Laser gut beraten, wer Wert auf gestochen scharfen Text legt oder nur selten druckt. Wer brillante Fotodrucke will, setzt auf einen Tintendrucker. Für Formulare, Verträge und Rechnungen ist ein Schwarzweiß-Laser meist die sparsamste und zuverlässigste Wahl.
Nur eingeschränkt. Die Stiftung Warentest hat ihre Prüfungen im März 2023 überarbeitet und rechnet die Druckkosten seitdem mit den kleinsten verfügbaren Patronen. Noten neuerer Drucker sind deshalb nicht direkt mit denen der vor 2023 geprüften Modelle vergleichbar.
Die Freischaltung der Drucker-Testergebnisse kostet bei test.de einmalig 5,90 Euro. Modellnamen und Ausstattungsmerkmale wie Vorlageneinzug sind laut test.de gratis abrufbar.
Wer regelmäßig in Farbe druckt, spart mit Tank-Druckern bei den Tintenkosten. Sie sind in der Anschaffung meist teurer. Laut Stiftung Warentest verursachen Tintendrucker, die aus Flaschen nachgefüllt werden, außerdem besonders wenig Verpackungsmüll.
Bei vielen Druckern ja. Die Stiftung Warentest hat 2022 Alternativpatronen getestet, die bis zu 80 Prozent günstiger waren. Manche Drucker blockieren aber Patronen ohne Original-Chip, etwa der HP DeskJet 4320 laut Herstellerangabe. Prüfe das vor dem Kauf.
Die Stiftung Warentest gibt in ihrer Tabelle seit 2023 an, ob der Anbieter Linux-Treiber auf seiner Homepage anbietet. Ein „nein“ bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Drucker nicht unter Linux funktioniert.
Nein. Abos wie Brother EcoPro oder HP Instant Ink sind optional und lohnen sich vor allem bei gleichmäßigem Druckvolumen. Laut Stiftung Warentest können Vieldrucker von Fotos mit einem Tinten-Abo unter Umständen sparen.