Monitore, Netzwerk, Tastatur, Webcam und Ladestrom über ein einziges USB-C-Kabel: Die Selore-Dockingstation macht aus einem Laptop einen vollwertigen Schreibtisch-Arbeitsplatz.

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Moderne Laptops haben oft nur zwei oder drei USB-C-Anschlüsse. Für Monitor, Netzwerk, Webcam, Tastatur und Ladegerät reicht das nicht. Eine USB-C-Dockingstation bündelt alle Anschlüsse, und der Laptop wird mit nur einem Kabel angeschlossen. Die Selore-Dockingstation 13-in-1 bietet laut Amazon-Produktseite zwei HDMI-Ausgänge, DisplayPort, VGA, mehrere USB-Ports, Gigabit-LAN, SD- und microSD-Leser und einen Ladeanschluss mit Power Delivery.
Laut Hersteller unterstützt die Station bis zu vier externe Monitore. Unter Windows lassen sich bis zu drei Bildschirme erweitern, also mit unterschiedlichem Inhalt. Am MacBook können die Monitore wegen einer Einschränkung von macOS nur gespiegelt werden, alle zeigen dann dasselbe Bild. Das ist wichtig: Wer am Mac zwei unterschiedliche Monitore braucht, sollte zu einer Lösung mit DisplayLink oder Thunderbolt greifen.
Die HDMI-Ausgänge schaffen laut Hersteller 4K bei 60 Hz, der DisplayPort bis 8K bei 30 Hz bei Einzelbetrieb. Bei mehreren Monitoren gleichzeitig sinken die möglichen Auflösungen, weil sich alle die Bandbreite eines USB-C-Anschlusses teilen.
Schließt du das Laptop-Netzteil an den Power-Delivery-Eingang der Station an, wird der Laptop über dasselbe USB-C-Kabel geladen. Laut Hersteller kommen bei 100 Watt Eingang bis zu 87 Watt am Laptop an, den Rest braucht die Station selbst. Das reicht für die meisten Business-Laptops. Leistungsstarke Gaming- oder Workstation-Laptops brauchen mehr und laden langsamer.
Für Datenträger stehen laut Selore schnelle USB-A- und USB-C-Ports mit 10 Gbit/s bereit, dazu zwei langsamere USB-2.0-Ports, die sich gut für Funkempfänger von Maus und Tastatur eignen, weil sie weniger Funkstörungen verursachen. Der Gigabit-LAN-Anschluss bringt stabiles Kabelinternet für Videocalls. SD- und microSD-Leser sind praktisch für Kamerakarten.
Der USB-C-Anschluss deines Laptops muss Bildausgabe unterstützen, also DisplayPort Alt Mode oder Thunderbolt. Das erkennst du meist an einem kleinen DP- oder Blitzsymbol neben dem Anschluss oder im Datenblatt. Ohne diese Funktion bleiben die Monitore schwarz. Für das Laden muss der Anschluss außerdem Power Delivery unterstützen.
Dockingstationen mit vielen Anschlüssen werden unter Last warm. Leg die Station nicht unter Papierstapel oder auf weiche Unterlagen, sondern frei auf den Tisch oder in eine Halterung. Das verlängert die Lebensdauer.
Ein einfacher USB-C-Hub bietet meist nur einen HDMI-Ausgang und wenige USB-Ports. Eine Dockingstation wie die Selore hat mehr Anschlüsse, mehrere Bildausgänge und Netzwerk. Für einen festen Schreibtisch mit Monitor, Tastatur, Webcam und Kabelinternet lohnt sich die Station. Für unterwegs ist ein kleiner Hub handlicher.
Monitor per HDMI, zweiter Monitor per DisplayPort, Tastatur-Empfänger und Webcam per USB, Netzwerkkabel in den LAN-Port, Laptop-Netzteil in den PD-Eingang. Danach steckst du morgens nur noch ein Kabel in den Laptop, und alles ist verbunden. Abends ziehst du es ab und nimmst den Laptop mit. Diese Ordnung ist für viele der eigentliche Gewinn.
Alle Angaben laut Hersteller beziehungsweise Amazon-Produktseite, Stand 21.10.2026.
| Anschlüsse | 13 insgesamt |
|---|---|
| Video | 2 × HDMI (4K60), 1 × DisplayPort (bis 8K30), 1 × VGA |
| Monitore | Windows bis 3 erweitert; macOS nur gespiegelt |
| USB | USB-A und USB-C 10 Gbit/s, 2 × USB 2.0 |
| Netzwerk | Gigabit-LAN |
| Kartenleser | SD und microSD |
| Laden | PD-Eingang 100 W, bis 87 W an den Laptop |
| Voraussetzung | USB-C mit DisplayPort Alt Mode |
Diese Produkte aus unserem Homeoffice-Vergleich ergänzen das Setup:



Ja, aber externe Monitore werden wegen einer Einschränkung von macOS nur gespiegelt, nicht erweitert.
Unter Windows laut Hersteller bis zu drei erweiterte Displays, insgesamt bis zu vier Bildschirme.
Ja, wenn ein Netzteil am Power-Delivery-Eingang hängt. Laut Hersteller kommen bis zu 87 Watt am Laptop an.
Für die Grundfunktionen nicht. Bildausgabe läuft über den DisplayPort-Modus des USB-C-Anschlusses.
Meist unterstützt der USB-C-Anschluss des Laptops keine Bildausgabe. Prüf das Datenblatt auf DisplayPort Alt Mode oder Thunderbolt.
In der Regel ja, Thunderbolt-Anschlüsse unterstützen auch USB-C-Docks. Die Bandbreite richtet sich dann nach dem USB-C-Standard der Station.
iPads mit USB-C unterstützen viele Funktionen, aber meist nur einen externen Monitor.
Die Selore-Dockingstation macht aus einem Windows-Laptop mit einem Kabel einen vollständigen Schreibtisch-Arbeitsplatz. Für MacBooks mit mehreren unterschiedlichen Monitoren ist sie wegen der macOS-Einschränkung weniger geeignet.
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